Wer gerade mit der Schule fertig ist, wird meist erst einmal ratlos sein. Was nun? Man kann zur Berufsberatung gehen oder – je nach Abschluss – auch eine weitergehende Schule oder Universität besuchen. Doch gleich welche Entscheidung man trifft, besser ist es, sich einmal zu überlegen, was man eigentlich gerne macht.

Manche Menschen Image result for Wie man seine Berufung findetwissen schon von Kindesbeinen an, dass sie Lokomotivführer, Feuerwehrmann oder Doktor werden wollen. Aber nicht jedem ist so klar, was seine berufliche Berufung ist. Das kann an nur herausbekommen, wenn man in möglichst viele Berufe hineinschaut.

Am besten geht das, wenn man zum Beispiel in den Sommer- oder Herbstferien ein Praktikum in einer Firma macht, deren Tätigkeiten den eigenen Neigungen entsprechen. Viele Firmen nehmen gerne Praktikanten auf, auch in der Hoffnung, sie später vielleicht als Auszubildende einstellen zu können.

Man sollte bei der Auswahl der Praktika nicht zu eingeengt sein. Wer einen breiteren Horizont hat wird auch eher etwas finden als jemand, der sich nur auf einen bestimmten Beruf festgelegt hat. Manchmal stellt man zum Beispiel in einem Praktikum in einem Büro fest, dass einem die Arbeit am Computer so überhaupt nicht liegt und man lieber etwas Handwerkliches machen will. Andere, die eigentlich gerne an der Luft sind, merken bei einem Praktikum in einer Gärtnerei, dass die Arbeit doch sehr anstrengend ist und man das vielleicht doch nicht jeden Tag sein Leben lang machen möchte.

Die wenigsten Arbeitnehmer haben heute die Möglichkeit, einer wirklichen Berufung zu folgen (von Priestern einmal abgesehen). Allerdings kann man schon versuchen einen Beruf zu finden, der wenigstens den grundlegenden Interessen entspricht, die man hat. Es ist übrigens auch keine Schande, den Beruf und sogar die Branche mehrmals zu wechseln. Es ist besser in einem Beruf zu arbeiten, den man gerne macht als sich ein Leben lang gelangweilt und frustriert ins Büro zu schleppen. Irgendwann kommen dann doch die Leidenschaften durch.